Der Freibäcker Arnd Erbel aus Dachsbach

Als wir Arnd Erbel und seine Frau Michaela morgens um acht in ihrer Backstube treffen, ist das Tagwerk schon fast getan: Ein verführerischer Duft von frisch gebackenem Brot liegt in der Luft, eine angenehme Wärme strömt vom Backofen an unseren Tisch, rings um uns ein malerisches Stillleben von riesig anmutenden, runden Brotlaiben mit dicker, zerfurchter Kruste. Arnd Erbel bäckt gerne große Brotlaibe, denn je größer sie sind, desto besser reifen sie, meint er, so wie alle guten Sachen. Er nennt sie „Backwerke“, um bewusst zu machen, dass Brotbacken für ihn noch etwas mit Handarbeit zu tun hat. Auch wenn das heute in den meisten Backstuben nicht mehr so ist. Er möchte den Teig an den Händen spüren und ohne große Maschinen auskommen. Das ist eine schwere, zeitraubende Arbeit, aber auch eine sinnliche. Sehr wichtig ist ihm die sorgfältige Auswahl der Zutaten So bezieht er den frisch vermahlenen Roggen und Dinkel für sein fränkisches Bauernbrot „vom letzten Müller an der Aisch“. Endlich ist der Moment gekommen, auf den wir ungeduldig gewartet haben. Arnd Erbel nimmt bedächtig einen Laib von seinem französischen Landbrot La Miche, auf das er besonders stolz ist, setzt das lange Brotmesser an und schneidet uns eine dicke Scheibe davon ab. Darauf streichen wir ein bisschen Butter und schwelgen: So einfach und so gut kann Brot sein!

Hier geht es zu www.erbelbrot.de

 

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