Das Marme-Lädle von Stephanie Hoffmann aus Irsingen am Hesselberg

Ihr Beruf hat eigentlich mit Musik zu tun. Alles andere hat sich ergeben, als sie sich von einem idyllischen Bürgermeisterhaus auf das platte Land locken ließ. Das hieß zunächst, Ärmel hochkrempeln, denn das Haus musste renoviert werden. Im weitläufigen Garten dahinter, mit Blick auf den Hesselberg, wartete die nächste Herausforderung: Die Früchte der Holunderbüsche, Beerensträucher und alten Obstbäume mussten verarbeitet werden. Stephanie Hoffmann ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und entdeckte dabei, wie sehr ihr die Arbeit mit den Händen und Früchten Spaß macht. Die ersten Marmeladen entstanden, und aus dem bescheidenen Anfang ist inzwischen eine richtige Manufaktur geworden, in der ihr die Ideen nie ausgehen. Sie verarbeitet hauptsächlich Früchte aus dem eigenen Garten und greift nur gelegentlich auf Obst aus der Region zurück. Ihr Erfolgsrezept ist bestechend einfach: Man nehme wohlschmeckende, reife Früchte, koche sie mit dem gleichen Anteil an Zucker ein, dazu etwas Pektin und Zitronensaft. Fertig ist eine Marmelade, die so herrlich fruchtig und gut schmeckt, dass man das ganze Glas auf einmal auslöffeln möchte. Und schön anzuschauen sind die bauchigen Weck-Gläschen auch, vor allem wenn sie in der alten Stube des Bürgermeisterhauses, im Marme-Lädle stehen, neben Holundersirup, Pasta-Saucen, Chutneys und Pesto – natürlich alles aus der eigenen Manufaktur.

Hier geht es zum Marme-Lädle
www.hoffmann-feinkost.de

 

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